SYMPHONISCHES STAATSORCHESTER ARMENIEN
Peter Tschaikowski 5. Symphonie
Aram Khachaturian – Violin Konzert
Violine Solo: Darius Preuss
Dirigent: Sergey Smbatyan
Das Konzert für Violine und Orchester entstand 1940 in nur zweieinhalb Monaten und spiegelt die damalige Glückseligkeit des Komponisten wieder: „Ich komponierte diese Musik wie auf einer Woge des Glücks und der Freude – ich wartete auf die Geburt meines Sohnes. Und dieses Gefühl der Beflügelung, der Lebensfreude ging in die Musik des Violinkonzertes über“, so der Komponist. Das Werk – geschrieben für den Meistergeiger David Oistrach – machte den Komponisten weltberühmt und ist heute ist es eine Säule im Violinrepertoire des 20. Jahrhunderts. Tschaikoswskis Symphonie Nr. 5 in e-moll, Op. op. 64 entstand zwischen Mai und August 1888 und wurde am 17. November desselben Jahres unter der Leitung des Komponisten im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt. Mit dem zunehmenden Erfolg seines großen, orchestralen „Wurfs“ freundete sich der Komponist erst im Laufe seines späteren Lebens an, weil diesem zuerst der Ruhm der vierten und später 6. Symphonie (Pathétique), sowie seinen großen Ballettwerken verwehrt blieb. Das Armenian State Symphony Orchestraist das nationale Aushängeschild dieses kulturell sehr vielfältigen Landes und gibt jährlich über 50 Konzerte in Armenien und rund um die Welt. Sein reichhaltiges und breit gefächertes Repertoire deckt verschiedenste Genres und Aufführungsformate ab und reicht von Sinfonien über Ballett- und Opernmusik bis hin zu orchestralen Bearbeitungen von Pop- und Filmmusik oder Jazz – Interpretationen klassischer Musik.
Neben den regelmäßigen Erstaufführungen großer Meisterwerke aus dem Weltkulturerbe der Kunstmusik legt das Orchester großen Wert darauf, auch zeitgenössische und junge Komponisten zu präsentieren, indem es während der Konzertsaison immer wieder neue Werke in sein Programm aufnimmt. Gemeinsam mit seinem künstlerischen Gründungsdirektor und Chefdirigenten Sergey Smbatyan hat das ASSO vier jährlich stattfindende Festivals für klassische Musik ins Leben gerufen. Der Einladung nach Armenien folgten im Laufe der Zeit eine Vielzahl weltweit renommierter Solisten und Dirigenten, darunter Gil Shaham, Mischa Maisky, Steven Isserlis, Maxim Vengerov, Mikhail Pletnev, Gautier Capuçon, Sergey Khachatryan, Andreas Ottensamer, Ning Feng, Jօseph Calleja, Thomas Hampson, Dmitry Yablonsky und Hannu Lintu. Darüber hinaus pflegt das Orchester eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit mit herausragenden zeitgenössischen Komponisten wie Arvo Pärt, Tigran Mansuryan, Krzysztof Penderecki, Giya Kancheli, Sir Karl Jenkins und Qigang Chen.
